Codex, Datenstand, Demo (intern) — im Aufbau
Demo-Modus — fiktive Beispiel-Personen, keine echten Daten. Wechsle unten Persona oder Fläche.
Klaus · Freiberufler + Depot
Selbständiger Freiberufler mit ETF-Depot — Gewinn, Rücklage und Abgeltungsteuer.

Meine Sachen

Trag ein, was zu dir gehört — der Rest rechnet sich. Module leuchten auf, sobald die Sache da ist.

Ich · Jg. 1980, ledig

Mein Jahr auf einen Blick

Steuer dieses Jahr
29.985 €
Zum Sparen / Monat
2.918 €
Vermögen (netto)
120.000 €
Lebens-Netto (Barwert)

Steuer = progressive Einkommensteuer (Job + Vermietung, inkl. Soli/KiSt) + Abgeltungsteuer auf das Depot. Vermögen netto = angelegte Bestände + Eigenheim − Restschuld. Lebens-Netto (Barwert) = heutiger Wert deines Netto-Einkommens bis zur Rente (Standard-Annahmen). Alles gerundet.

Gemeinsame Annahmen — gelten für alle Barwerte (Job & Depot), damit sie vergleichbar sind.
Mein Unternehmen
Einzelunternehmer/Freiberufler vs. GmbH — welche Rechtsform ist günstiger?
Wenn du das Geld privat brauchst, bleibt netto:
65.235 € Einzel49.083 € GmbH (ausgeschüttet)

Bei 95.000 € Gewinn ist der Freiberufler günstiger (um 16.152 €). Die GmbH lohnt vor allem, wenn du reinvestierst statt auszuschütten.

Freiberufler (§ 18)
65.235 €
netto · Steuerquote 31 %
Einkommensteuer
28.764 €
Gewerbesteuer
0 €
Soli
1.001 €
GmbH — thesauriert
66.666 €
bleibt in der GmbH
Körperschaftsteuer
14.250 €
Gewerbesteuer
13.300 €
Soli
784 €
GmbH — ausgeschüttet
49.083 €
netto · Steuerquote 48 %
KSt + GewSt + Soli
28.334 €
Abgeltungsteuer (26,375 %)
17.583 €

Modellrechnung auf zweifach verifizierten Bausteinen: § 32a ESt + § 35-GewSt-Anrechnung (Einzel), § 23 KStG 15 % + § 11 GewSt (ohne Freibetrag, GmbH) + § 32d Abgeltungsteuer 26,375 % bei Ausschüttung. Annahmen: kein Geschäftsführergehalt, voller Gewinn im Jahr, ohne Kirchensteuer. Hebesatz ist gemeindeabhängig (Slider). Das Zusammensetzen ist ein Modell, keine Steuerberatung.

Hintergrund — die geprüften §§
Einnahmenüberschussrechnung (EÜR)erlaubt bis 800.000 € Umsatz / 80.000 € Gewinn

Die einfache EÜR (Einnahmen − Ausgaben) reicht, solange du nicht buchführungspflichtig bist. Buchführungspflicht (Bilanz) entsteht bei Gewerbetreibenden ab 800.000 € Umsatz ODER 80.000 € Gewinn (§ 141 AO). Freiberufler dürfen die EÜR immer — egal wie hoch der Gewinn.

§ 4 Abs. 3 EStG · § 141 AO · Stand VZ 2024 & 2025
Investitionsabzugsbetrag (IAB)bis 50 % vorab · Gewinngrenze 200.000 €

Du kannst bis zu 50 % der voraussichtlichen Kosten einer geplanten Anschaffung schon vorab gewinnmindernd abziehen (und so Steuer in ein späteres Jahr verschieben) — wenn dein Gewinn 200.000 € nicht übersteigt. Gilt auch bei EÜR.

§ 7g EStG · Stand VZ 2024 & 2025
Geringwertige Wirtschaftsgüter (GWG)Sofortabzug bis 800 € netto

Anschaffungen bis 800 € netto (ohne Vorsteuer) je selbständig nutzbarem Gegenstand (z. B. Laptop, Bürostuhl) kannst du im Anschaffungsjahr voll als Betriebsausgabe abziehen — statt über Jahre abzuschreiben.

§ 6 Abs. 2 EStG · Stand VZ 2024 & 2025
Gewerbesteuer-Freibetrag24.500 € · Freiberufler zahlen GAR KEINE GewSt

Gewerbliche Einzelunternehmer/Personengesellschaften haben einen GewSt-Freibetrag von 24.500 € (Steuermesszahl 3,5 %). Freiberufler (§ 18 EStG) erzielen keinen Gewerbebetrieb und unterliegen deshalb überhaupt nicht der Gewerbesteuer — ein echter Vorteil gegenüber Gewerbetreibenden.

§ 11 GewStG · Stand VZ 2024 & 2025
Gewerbesteuer-Anrechnung auf die Einkommensteuerdas 4-fache des GewSt-Messbetrags

Gewerbliche Einzelunternehmer rechnen das Vierfache des Gewerbesteuer-Messbetrags auf ihre Einkommensteuer an (gedeckelt auf die tatsächlich gezahlte Gewerbesteuer). In Gemeinden mit moderatem Hebesatz hebt das die GewSt-Last weitgehend auf.

§ 35 EStG · Stand VZ 2024 & 2025
Mein Depot
ETFs & Aktien — Abgeltungsteuer (§ 20)
220 €

Abgeltungsteuer (25 %) auf dein Depot dieses Jahr — auf die Vorabpauschale

Kapitalerträge laufen gesondert über die Abgeltungsteuer (zzgl. Soli/Kirchensteuer), nicht über deinen progressiven Tarif.

Vorabpauschale
2.688 €
− Teilfreistellung (§ 20 InvStG)
806 €
− Sparer-Pauschbetrag
1.000 €
= steuerpflichtig
882 €
× 25 % Abgeltungsteuer
220 €

Die 25 % Abgeltungsteuer sind für dich günstiger als dein persönlicher Tarif (42 %) — kein Antrag nötig. Verifizierte Vorabpauschale (§ 18 InvStG) + Günstigerprüfung (§ 32d Abs. 6). Annahme: Rendite/Ausschüttung wie eingegeben; ohne realisierte Verkäufe. Orientierung, keine Steuerberatung.

339.964 €

in 20 Jahren — Depotwert nach allen Steuern

Heutiger Wert (Barwert): 188.230 €. Eingezahlt: 120.000 € → Gewinn nach Steuer 219.964 €.

Endwert nach Steuer — thesaurierend 339.964 € vs. ausschüttend 339.964 € · gleicher Endwert: die Vorabpauschale gleicht die laufende Steuer an (Ausschüttung ≤ Basisertrag, § 18 InvStG). Unterschied ist nur die Liquidität — der Ausschütter zahlt Cash aus (hier reinvestiert).

Eingezahlt (Start + Sparraten)
120.000 €
Endwert vor Steuer
366.188 €
− Vorabpauschale-Steuer (über die Jahre)
11.859 €
− Abgeltung bei Verkauf (nach § 19-Anrechnung)
26.224 €
= Endwert nach Steuer
339.964 €

Thesaurierender Fonds, nominal gerechnet (heutiger Basiszins fortgeschrieben) — nominal auf heute abgezinst (für den Vergleich mit dem Job-Barwert denselben Diskontsatz wählen). Vorabpauschale ist eine Vorauszahlung und wird beim Verkauf angerechnet (§ 19 InvStG, keine Doppelbesteuerung). Vereinfacht: Einstand = heutiger Wert; Sparer-Pauschbetrag gegen die laufenden Erträge; 25 % Abgeltung ohne Soli/Kirchensteuer. Rendite, Jahre, Ausschüttungsquote und Diskontsatz sind Annahmen. Orientierung, keine Steuerberatung.

Hintergrund — die geprüften §§
Abgeltungsteuer25 % + Soli (effektiv 26,375 %)

Pauschaler Satz auf Kapitalerträge (Zinsen, Dividenden, Kursgewinne) — die Bank führt ihn meist direkt ab.

§ 32d Abs. 1 EStG · Stand VZ 2024 & 2025
Sparer-Pauschbetrag1.000 € (2.000 € bei Zusammenveranlagung)

Kapitalerträge bis hierhin steuerfrei — per Freistellungsauftrag bei der Bank.

§ 20 Abs. 9 EStG · Stand seit VZ 2023
Teilfreistellung (Investmentfonds)Aktienfonds 30 %, Mischfonds 15 % steuerfrei

Ein Teil der Fonds-Erträge bleibt steuerfrei (Ausgleich für die Vorbelastung im Fonds).

§ 20 InvStG · Stand VZ 2024 & 2025
Vorabpauschale (thesaurierende Fonds)Basiszins 2,29 % (2024) · 2,53 % (2025)

Jährliche Mindestbesteuerung bei thesaurierenden Fonds; wird beim späteren Verkauf angerechnet (keine Doppelbesteuerung).

§ 18 InvStG · Stand Basiszins 2024/2025
GünstigerprüfungAntrag, wenn persönlicher Satz < 25 %

Bei niedrigem Einkommen kann die normale Besteuerung günstiger sein als 25 % — per Antrag in der Steuererklärung.

§ 32d Abs. 6 EStG · Stand VZ 2024 & 2025
Meine Krypto-Verkäufe
Privat verkauft? § 23 — unter 1 Jahr steuerpflichtig (FIFO, 1.000-€-Freigrenze), nicht Abgeltungsteuer

Mehrere Käufe & Verkäufe? Trag deine Transaktionen ein — der Rechner ordnet die Verkäufe nach FIFO(zuerst gekauft = zuerst verkauft) den Käufen zu, prüft je Posten die 1-Jahres-Frist und rechnet pro Jahr gegen die Freigrenze.

§ 23 EStG (zweifach gegen den Wortlaut geprüft): FIFO (Abs. 1 Nr. 2 S. 3), 1-Jahres-Frist (steuerfrei), Freigrenze 1.000 €/Kalenderjahr (Abs. 3 S. 5, echte Freigrenze — zählt alle privaten Veräußerungsgeschäfte des Jahres, nicht nur Krypto), persönlicher Tarif statt Abgeltungsteuer. Verluste sind nur mit § 23-Gewinnen verrechenbar. Vereinfachtes Modell (keine Gebühren/Staking/Lending) — Orientierung, keine Steuerberatung.

Meine Lebenskosten
Was nach Steuern zum Sparen bleibt
2.918 € / Monat

bleiben dir zum Sparen & Anlegen

Sparquote 54 % deines verfügbaren Einkommens.

Verfügbar pro Jahr (nach Steuern)
65.015 €
− Lebenskosten
30.000 €
= Sparfähigkeit pro Jahr
35.015 €

Als Selbstständige:r zahlst du Kranken-, Pflege- und Altersvorsorge aus diesem Betrag selbst — bei Beschäftigten sind diese Beiträge schon in den Sozialabgaben abgezogen. Achte darauf, dass deine Lebenskosten diese Beiträge enthalten, sonst wird die Sparfähigkeit zu hoch ausgewiesen.

Mein Wegzug
Was beim Auswandern mit deinen Steuern passiert

Was ein Wegzug für deine Bestände auslöst — nach geltendem deutschen Recht:

Dein Depot (ETF / Streubesitz)

Die Wegzugsteuer (§ 6 AStG) greift NICHT — sie trifft nur Anteile ≥ 1 % an Kapitalgesellschaften. Deine laufende Kapitalertragsteuer wechselt ins Zielland (+ DBA).

§ 6 AStG · § 17 EStG
Eckdaten je Zielland (KSt, AStG-Status, DBA) im Länder-Atlas

Wohin? Wähl ein Land auf dem Globus oder der Karte — so wird dein Depot dort als Privatperson besteuert, im Vergleich zur deutschen Abgeltungsteuer.

Deutschland (heute)
Kursgewinne & Dividenden: 25 % (+ Soli ≈ 26,375 %)
VAE / Dubai (nach Wegzug)
Kursgewinne: 0 % (keine Einkommensteuer)
Dividenden: 0 % (keine Einkommensteuer)

Achtung: § 2 AStG (erweiterte beschränkte Steuerpflicht) — Niedrigsteuerland, DE kann bis 10 Jahre weiter besteuern.

VAE / Dubai: PwC Tax Summaries · VAE · Stand 2025/2026. Ausländische Quelle (PwC / offizielle Behörde), zweifach geprüft — keine deutsche Primärnorm. Standard-Resident-Satz; Sonderregime separat. Keine Steuerberatung.

Hast du eine GmbH-/Kapitalgesellschafts-Beteiligung ≥ 1 %? Dann löst der Wegzug die Wegzugsteuer (§ 6 AStG) aus — eine fiktive Veräußerung deiner Anteile. Rechne sie hier durch:

Verifizierte §§ 6 AStG / 17 EStG / 199–203 BewG. Gemeiner Wert als vereinfachtes Ertragswertverfahren (Schätzung). Steuer entfällt bei nur vorübergehender Abwesenheit + Rückkehr binnen 7 (max. 12) Jahren (§ 6 Abs. 3). Modellrechnung, kein Steuerbescheid.

Erbe & Schenkung
Was beim Vererben/Verschenken anfällt — Freibetrag & 10-Jahres-Strategie

Was passiert, wenn du dein Vermögen vererbst oder verschenkst? Wähl, an wen — der Freibetrag (§ 16) und der Steuersatz (§ 19) hängen vom Verwandtschaftsverhältnis ab.

0 €

Erbschaft-/Schenkungsteuer — 120.000 € kommen an

Freibetrag 400.000 € (§ 16, Steuerklasse I) → steuerpflichtig 0 € · Satz 0 %.

Der Freibetrag lebt alle 10 Jahre neu auf (§ 14). Schon bei 2 Tranchen sinkt die Steuer spürbar — zieh den Regler.

§§ 16/19/14 ErbStG, zweifach gegen die Primärnorm geprüft. Vollmengenstaffel mit Härteausgleich (§ 19 Abs. 3). Ohne sachliche Verschonungen (Betriebsvermögen, selbstgenutztes Familienheim) — die können die Steuer weiter senken. Modellrechnung, keine Steuerberatung.

Hintergrund — die geprüften §§
Schenkung an Enkel — Freibetrag200.000 € (Eltern leben) / 400.000 € (Eltern verstorben)

Enkel haben einen Freibetrag von 200.000 € pro schenkender Großelternperson. Ist das verbindende Kind bereits verstorben, gilt der Kinder-Freibetrag von 400.000 €. Alle 10 Jahre neu nutzbar (§ 14 ErbStG).

§ 16 Abs. 1 Nr. 3 ErbStG · Stand VZ 2024 & 2025
Mein Anteilsverkauf
GmbH-Anteile verkaufen — privat (§ 17) vs. über die Holding (§ 8b)

Verkauf deiner GmbH-Anteile: privat (§ 17) mit Teileinkünfteverfahren, oder über eine Holding (§ 8b KStG) — wo 95 % des Gewinns steuerfrei bleiben (aber in der Holding).

Gewinn 975.000 € — was bei dir bzw. in der Holding ankommt:
742.235 € privat985.460 € in der Holding

Über die Holding bleiben 243.225 € mehr zum Reinvestieren (1.5 % Steuer statt 26.4 % privat). Erst wenn du es privat entnimmst, fällt die Abgeltungsteuer an → netto 725.545 €.

Privat (§ 17)
742.235 €
26.4 % · Freibetrag 0 €
Holding — thesauriert
985.460 €
bleibt in der Holding · 1.5 % · 95 % steuerfrei (§ 8b)
Holding — ausgeschüttet
725.545 €
28.1 % · inkl. Abgeltung

Zweifach geprüfte Bausteine: § 17 EStG + Teileinkünfteverfahren (60 % stpfl., § 3 Nr. 40) + § 17 Abs. 3 Freibetrag; Holding § 8b Abs. 2 KStG (95 % steuerfrei, 5 % nicht abziehbar) + KSt/GewSt; § 32d Abgeltung bei Ausschüttung. Ohne Einlagenrückgewähr (§ 27 KStG) — konservativ. Modell, keine Steuerberatung.